16. Oktober 2012

Großbritannien diskutiert über Rauchverbot im Auto

In den siebziger Jahren war es noch gang und gäbe:

Eltern qualmten während der Autofahrt eine Zigarette nach der anderen, und die Kinder auf der Rückbank rauchten mit. Mit gefährlichen Folgen, wie eine neue Studie aus Großbritannien zeigt: Schottische Forscher haben nach einem Bericht der "BBC" belegt, dass die Luftverschmutzung im Auto durch das Rauchen dramatisch ansteigt. Sie maßen Werte, die um das Dreifache über dem lagen, was die Weltgesundheitsorganisation WHO als sicher erachtet. Das galt auch dann noch, wenn der Fahrer das Fenster öffnete.

Die Autoren der Studie fordern deshalb ein Rauchverbot, wenn Kinder im Auto sitzen. Denn die seien für mögliche Gesundheitsschäden besonders anfällig. Die Raucherlobbygruppe Forest hält ein Verbot für übertrieben. Eltern sollten das Recht haben, ihren Verstand zu benutzen und freiwillig auf Zigaretten im Auto zu verzichten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)