16. Oktober 2012
Was suchen Antibiotika auf dem Meersgrund?
Das haben schwedische Wissenschaftler im Sommer dieses Jahres vor Grönland genauer untersucht. Sie erhoffen sich Erkenntnisse darüber, was mit Antibiotika geschieht, die ins Meer gespült werden. In Europa werden jährlich 10.000 Tonnen Antibiotika verbraucht. Bis zu 60 Prozent werden von Menschen und Tieren unverändert ausgeschieden und landen über Kläranlagen und Landwirtschaft früher oder später im Ozean. Die Verbreitung der Arzneistoffe kann dazu führen, dass sich antibiotika-resistente Gene in den Meeresbakterien ausbreiten. Diese werden dann über den Konsum von Fisch wieder vom Menschen aufgenommen. Die Forscher wollen damit eine Lücke schließen und den Prozess und das Ausmaß der Antibiotika-Ausbreitung genauer untersuchen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)