16. Oktober 2012
Nicht nur Deutschland leidet unter einem "Brain Drain".
Auch China hat damit zu kämpfen, dass leistungsstarke Studenten zum Beispiel in die USA abwandern und bleiben. Dem soll nun eine neue chinesisch-amerikanische Universität in der Wirtschaftsmetropole Schanghai entgegenwirken. Von amerikanischer Seite ist die Universität New York daran beteiligt.
Der Rektor der neuen Hochschule erklärte, man wolle den chinesischen Studenten im eigenen Land eine Ausbildung auf Weltklasse-Niveau und gleichzeitig eine internationale Atmosphäre bieten. Denn wenn das Semester an der Shanghai New York University im kommenden Jahr erstmals beginnt, soll die Hälfte der 300 Studenten aus China kommen und die andere aus dem Ausland.
Allerdings bleibt das Studium in Schanghai wohl den Reichen vorbehalten. Die jährlichen Gebühren von knapp 16.000 Dollar im Jahr sind für den Durchschnittschinesen unerschwinglich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)