16. Oktober 2012
Menschen in kreativen Berufen leiden häufiger unter psychischen Erkrankungen.
Forscher des schwedischen Karolinska Institutet haben Patienten untersucht, die unter Schizophrenie, bipolaren Störungen oder Depressionen leiden. Es stellte sich heraus, dass vor allem Schriftsteller häufiger unter diesen Erkrankungen leiden und eher zum Selbstmord neigen. Die Studie untersuchte 1,2 Millionen schwedische Patienten und deren Verwandte. Demnach treten psychische Erkrankungen öfter in Künstler-Familien auf. Laut den Forschern müsse man nun über die Behandlung dieser Patienten nachdenken. So könne man auch sehen, dass bestimmte Phänomene psychischer Erkrankungen einen Nutzen für den Patienten bedeuten.
Die Forscher schlagen daher vor, dass Patient und Arzt in Zukunft klären müssen, was behandelt wird und welche Auswirkungen dies auf die Kreativität des Patienten hat.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)