16. Oktober 2012
Wenn Sie demnächst ein unbemanntes Flugobjekt im Park sehen - bitte nicht wundern.
Forscher unter Beteiligung des Julius Kühn-Instituts wollen jetzt mit Hilfe ferngesteuerter Mini-Hubschrauber gegen die Eichenprozessionsspinner vorgehen. Der kleine und wendige Flugkörper wird derzeit in Brandeburg getestet - zunächst nur mit Farbstoff. Er kann sich den von den Raupen befallenen Bäumen so nähern, dass er die betroffenen Stellen geziehlt besprühen kann. Herkömliche Helikopter werden aus Gesundheitsgründen nicht eingesetzt, da sie die Wirkstoffe nur großflächig verteilen.
Der Eichenprozessionsspinner besiedelt Bäume, er ist allerdings auch gesundheitsschädlich für den Menschen. Die feinen Haare der Raupe können bei Kontakt eine Reizung der Augen und der Atemwege hervorrufen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)