17. Oktober 2012

Hälfte der Feuchtbiotope laut UNO zerstört

Der US-Bundesstaat Florida ist ein gutes Beispiel für die Zerstörung von Feuchtgebieten.

Nach einem neuen UNO-Bericht handelt es sich allerdings um ein globales Problem. Demnach ist in den vergangenen hundert Jahren die Hälfte der weltweiten Feuchtgebiete zerstört worden. Der Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP, Achim Steiner, sprach von einer "alarmierenden Zahl". Um Platz für Häuser, Fabriken und Höfe zu schaffen, sei die Fläche in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen.

Der UNO-Bericht warnt: Vor dem Hintergrund zunehmender Wasserknappheit sei der Rückgang der Feuchtbiotope eine Gefahr für das menschliche Wohl. Denn die Gebiete dienen unter anderem als Quelle von Trinkwasser.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)