17. Oktober 2012
"Wissenschaftler brauchen eine geschmeidigere Sprache."
Diese Meinung vertritt der Direktor des neugegründeten Instituts für Wissenschaftskommunikation in Karlruhe, Carsten Könneker. Die Notwenigkeit, wissenschaftliche Arbeit zu kommunizieren liege klar auf der Hand. Viele Forscher wüssten aber nicht wie und seien außerdem zum Teil erschreckend naiv. Oft werde schon angenommen, dass ein Vortrag verständlich ist, weil der wissenschaftliche Assistent ihn verstanden hat.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa nimmt Könneker Journalisten in Schutz. Ihre Aufgabe sei es nicht, Fachchinesisch in lesbare Sätze zu übertragen. Forscher müssten sich selbst um Klarheit bemühen.
Das neue Institut in Karlsruhe will Wissenschaftler mit Workshops und Seminaren fit machen - damit Forscher ihre Arbeit verständlicher vermitteln können.
Infos zum Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation: http://dpaq.de/E2aNH
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)