17. Oktober 2012
Durchchecken beim Hausarzt bringt weniger als erhofft.
Das haben dänische Forscher bei der Auswertung von 14 Langzeitstudien mit mehr als 180.000 Menschen festgestellt. Teilnehmer, die sich regelmäßig untersuchen ließen, seien genauso häufig an Krebs, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer anderen Krankheit gestorben wie solche ohne. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Krankschreibungen waren bei beiden Gruppen gleich.
Für die Forscher belegt die Studie, dass es wenig sinnvoll ist, beschwerdefreie Menschen zu allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen einzuladen. Ganz im Gegensatz zur gezielten Früherkennung: Untersuchungen wie die Krebsvorsorge beim Frauenarzt erhöhten die Behandlungs- und Heilungschancen erheblich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)