17. Oktober 2012

Hippler: Jugendwahn bei den Studenten hat sich erübrigt.

Ein Studium ist nicht nur dazu da, möglichst schnell einen Abschluss zu machen.

Dieser Meinung ist der Präsident der Hochschulrektoren-Konferenz, Horst Hippler. Er sagte der "Frankfurter Rundschau", wegen der verkürzten Schulzeiten durch G8 sehe er sowohl die Schulen als auch die Hochschulen in der Pflicht. Generell müsste ein Studium am Anfang flexibler ablaufen- vorstellbar sei eine Orientierungsphase, in der junge Menschen feststellen könnten, welches Fach ihnen liege. Trotz des Jugendwahns müssten sie an der Universität Zeit haben, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Im Gespräch mit der Zeitung sagte Hippler zudem, dass er Studiengebühren prinzipiell befürworte, auch wenn dies ein politisches Tabu sei. Angesichts guter Gehaltsperspektiven von Akademikern tue es niemandem weh, 500 Euro pro Semester zu bezahlen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)