17. Oktober 2012
Sie brauchen nur noch 50 Stunden um das Genom eines Neugeborenen zu entschlüsseln.
Wie Forscher aus Kansas City in der "Technology Review" berichten, sind damit genaue Diagnosen bestimmter Erbkrankheiten möglich. Bislang benötigten Ärzte noch einen Monat oder länger. Die Forscher hatten die schnelle Sequenzierung der DNA an verstorbenen Säuglingen getestet. In fünf von sieben Fällen konnten sie so die Todesursache bestimmen. Mit dem schnellen Test kann anfänglich vor allem einer bestimmten Gruppe Neugeborener geholfen werden: Die Kinder, die Erbkrankheiten haben, die einzelne Gene betreffen. So sollen sich in Zukunft schnellere Diagnosen stellen lassen und damit die Behandlung verbessert werden.
Für die Analyse haben die Forscher 660 der 3.500 bekannten Genom-Segmente herausgegriffen, die hauptsächlich für Mutationen bei Neugeborenen verantwortlich sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)