18. Oktober 2012
Im "Rückspiegel" schauen wir heute auf Alaska.
Denn heute vor 145 Jahren, am 18. Oktober 1867, verkaufte Russland das Gebiet an die Vereinigten Staaten. In die Geschichte ging der Akt als "Alaska Purchase" ein. Russland brauchte damals dringend Geld und bekam 7,2 Millionen Dollar für das dünn besiedelte Land. Außerdem kalkulierte der Zar, es sei besser, das Land zu verkaufen, als es durch einen Krieg ohne Gewinn zu verlieren.
In der amerikanischen Öffentlichkeit kam der Kauf zunächst nicht gut an. Viele verspotteten Alaska als Andrew Johnsons Eisbärgarten, was auf den damaligen US-Präsidenten abzielte.
Die Meinung der Bevölkerung änderte sich jedoch, nachdem Gold gefunden wurde. Heute ist vor allem das Öl wichtig - es macht ein Viertel des amerikanischen Marktes aus.
Der Name Alaska geht übrigens auf das Volk der Aleuten zurück. Das Wort "alyeska" bedeutete für sie "großes Land". Die Aleuten waren die Bewohner einer gleichnamigen Inselgruppe zwischen den USA und Russland.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)