18. Oktober 2012

Korallensterben: Liberia und Indonesien besonders gefährdet

Erst Anfang des Monats meldeten Wissenschaftler, dass das größte Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef vor Australien, die Hälfte seiner Korallen verloren hat.

Eine neue Studie der Naturschutz-Organisation Wildlife Conservation Society zeigt, welche Folgen das Absterben von Korallen auf die Lebensmittel-Versorgung haben kann. Dazu wurde untersucht, welche Länder dabei am anfälligsten sind. Ein Vergleich von 27 Staaten zeigte, dass Indonesien und Liberia durch die Rückgänge bei der Fischerei am stärksten gefährdet sind.

Aus Sicht der Autoren der Studie sollten die Ergebnissen ein Weckruf sein. Die Staaten sollten nach alternativen Protein-Quellen suchen. Als Beispiele werden dabei die Geflügelzucht oder der Anbau von Bohnen genannt, außerdem könnten mehr Aquakulturen helfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)