19. Oktober 2012

Ernährungswissenschaftler rät zu Großküchen statt kleiner Schulmensen

Krankmachende Erdbeeren und Brokkoli, der weder Farbe noch Vitamine hat.

Viele Eltern wünschen sich für ihre Kinder ein besseres Mittagessen. Zum Beispiel durch kleine Schulküchen. Der Ernährungswissenschaftler Volker Peinelt von der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach hält die aber für keine gute Alternative.

Im Interview mit DRadio Wissen sagte er, besser sei das sogenannte "Cook-and-Freeze-Verfahren" von Großküchen. Dabei werde Essen zu 80 Prozent vorgegart und dann durch Spezialgeräte blitzschnell heruntergekühlt und tiefgefroren. So könne das Essen dann auch längere Zeit gelagert werden. Wenn es in den Mensen und Kantinen wieder regeneriert werde, sei es so vollwertig als wäre es frisch zubereitet.

Ein weiterer Vorteil: weil so große Mengen Essen hergestellt würden, könnten auch die Kosten geringer gehalten werden als in kleinen Schulmensen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)