22. Oktober 2012

Angst kann die Wahrnehmung verzerren

Die Schlange, die auf einen zukommt, könnte weiter entfernt sein als gedacht.

Das Fachmagazin "Current Biology" berichtet von einer Studie, nach der Angst die Wahrnehmung verzerrt. Wissenschaftler haben eine Untersuchung mit Testpersonen vor Computerleinwänden gemacht. Den Probanden wurden Dinge gezeigt, die sich ihnen näherten. Wenn es sich dabei um Sachen handelte, die ihnen Angst machten wie etwa Spinnen oder Schlangen, verschätzten sich die Testpersonen in der Regel. Sie glaubten, dass die Spinne schneller bei ihnen ankam als Dinge, die ihnen keine Furcht einflößten. Der Studie zufolge hat auch das Ausmaß der Angst Einfluss auf die Wahrnehmung. Je größer sie war, desto häufiger lagen die Probanden daneben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)