22. Oktober 2012
Der Mensch müllt die Ozeane zu.
Das ist keine neue Nachricht. Dass davon jedoch mehr und mehr auch die arktische Tiefsee betroffen ist, zeigen aktuelle Forschungen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Der Studie zufolge liegt inzwischen doppelt soviel Abfall auf dem Meeresgrund als noch vor zehn Jahren. Eine Biologin hatte tausende Fotoaufnahmen untersucht, die bei Expeditionen mit dem Forschungsschiff Polarstern entstanden sind. Es hatte den Meeresgrund zwischen Grönland und der norwegischen Insel Spitzbergen abfotografiert. Das Ergebnis: Vor allem Plastikmüll ist in den Meerestiefen zu finden. Und die Menge ähnele dem AbfallAufkommen, das in Tiefseegräben nahe Lissabon gefunden wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)