22. Oktober 2012
Zahllose Sachschäden und mehr als 150 Festnahmen sind das Ergebnis des Revierderbys der Bundesligaclubs FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund am Wochenende.
Angesichts dieser erneuten Krawalle fordert die nordrhein-westfälische Gewerkschaft der Polizei klares politisches Handeln. In einem Radiointerview mit dem WDR setzte sich der Landesvorsitzende, Arnold Plickert, für Fußball-Staatsanwälte ein. Diese müssten besonders geschult sein und müssten das tagtägliche Geschäft kennen. Nur so sei ein einheitliche Maßstab bei der Bestrafung randalierender Fans möglich. Gleichzeitig forderte Plickert mit Blick auf Hooligans und Ultras ein sofortiges Ende der Runden Tische. Wenn die Politik nur rede und nicht handle, werde es so weitergehen wie bisher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)