22. Oktober 2012
Angriff ist die beste Verteidigung.
Stimmt nicht, sagt der Kommunikationswissenschaftler Marcus Maurer von der Universität Jena. Hier bei Dradio Wissen analysierte er die Chancen von TV-Duellen vor einer Wahl. Durch eine Attacke auf den Gegner werde nur die eigene Wählerschaft überzeugt. Potentielle Unterstützer der anderen Seite würden bei Angriffen lediglich verärgert, sagte Maurer. Nach Untersuchungen des Kommunikationsexperten kommen Kandidaten besonders gut an, wenn sie über ihre eigenen Ziele nur sehr vage sprechen. Bei einer Forderung, beispielsweise nach einem gerechten Steuersystem, sei der Kandidat wenig angreifbar. Insgesamt könnten sich etwa drei bis fünf Prozent der Wähler durch ein TV-Duell bewegen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)