23. Oktober 2012
Diesel-Autos verschmutzen die Atmosphäre deutlich stärker als Benziner.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien. Die Forscher haben Luftmessungen im Westen der USA durchgeführt und festgestellt, dass pro Liter Diesel 15 Mal mehr sekundäre Aerosole in die Luft geblasen werden als bei Benzin. Sekundäre Aerosole sind winzige Partikel, die das Klima beeinflussen, die Sicht einschränken, und gesundheitsschädlich sein können.
Die Ergebnisse sind den Forschern zufolge nur bedingt auf Europa übertragbar. Denn hier sind es oft kleine Autos, die Dieselmotoren haben, in den USA eher Lastwagen. Diesel ist für die beiden Fahrzeugklassen unterschiedlich zusammengesetzt. Außerdem gibt es in den USA und in europäischen Ländern unterschiedliche Auflagen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)