23. Oktober 2012
Die Zweifel an einer umstrittenen Genmais-Studie mehren sich.
Im vergangenen Monat hatte ein Professor der Universität von Caen zusammen mit Kollegen angeblich gezeigt, dass die genveränderte Maissorte "NK 603" krebserregend sei. Doch jetzt teilte die französische Lebensmittelbehörde (Anses) mit, die in der Studie erhobenen Daten reichten nicht aus, um von krebskranken Ratten auf den Mais oder das Pflanzenschutzmittel Glyphosat zu schließen.
Zuvor hatten schon die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und das Bundesinstitut für Risikobewertung die Studie kritisiert. Der Mais "NK 603" ist in der Europäischen Union als Rohstoff für die Lebensmittelindustrie und als Futtermittel zugelassen.
Außerdem wird es in der EU in Zukunft auch den Genmais "MIR 162" geben. Die Europäische Union genehmigte den Import der Sorte des Schweizer Agrarchemiekonzerns Syngenta. Damit kann mehr Mais aus Brasilien importiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)