23. Oktober 2012

Bienensterben: Neue Studie über Auswirkungen von Pestiziden

Das Bienen- und Hummelsterben nimmt weltweit dramatisch zu - und noch immer ist nicht eindeutig geklärt, warum.

Forscher der Universität London haben jetzt genauere Erkenntnisse über die Auswirkungen von Pestiziden gewonnen, die als eine Ursache gelten. Sie haben Hummeln mit winzigen Radiosendern ausgestattet und ihre Umgebung mit bestimmten Pestiziden besprüht. Wie sie im Journal "Nature" mitteilen, bewirkte etwa das Pflanzenschutzmittel Imidacloprid, dass aus den Puppen weniger männliche Arbeiterhummeln hervorgingen. Ein anderes Gift namens Cahalotrin habe eine höhere Sterblichkeit von Arbeitern im Nest zur Folge gehabt. Beide Mittel zusammen würden sich in der Auswirkung auf die Insekten auf fatale Weise summieren. Die Forscher regen an, die kombinierten Effekte der Pflanzenschutzmittel besser und länger zu testen als bisher.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)