23. Oktober 2012
Wasser für die Elefanten!
Die Dickhäuter im Nationalpark Hwange in Simbabwe leiden unter der großen Hitze und haben permanent Durst. Deshalb pumpen jeden Tag 45 Generatoren das kostbare Nass an die Erdoberfläche. Nach einem Bericht im südafrikanischen Onlineportal News 24 kommen die Tiere inzwischen angelaufen, sobald die Motoren anspringen. In diesem Jahr sind deshalb bisher nur etwa 17 Elefanten an Durst und Hitze gestorben - im vergangenen Jahr waren es noch 77. In Hwange leben zur Zeit zwischen 35 und 40.000 graue Riesen - etwa doppelt so viele, wie der Park eigentlich verkraftet. Inzwischen überlegen die Wildhüter, wie sie die Elefantenpopulation verringern können. News 24 zitiert den simbabwischen Ökologen Edwin Makuwe. Er sorgt sich um die anderen, kleineren Tiere und um die Bäume im Park, die von den Elefanten angefressen werden und so immer langsamer wachsen. In Hwange sind auch auch alle anderen der sogenannten "Big Five" zu sehen - Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)