23. Oktober 2012

Hilfe für den Schiri

Technik gegen Fehlentscheidungen im Fußball - der Weltverband FIFA hat jetzt für zwei Methoden den Weg frei gemacht.

Es geht jeweils um die Überwachung der Torlinie, um zu klären, ob der Ball drin ist oder nicht. Zwei Anbieter haben eine Genehmigung der FIFA bekommen. Sie hatten sich vorher ausführlichen Testverfahren gestellt und mussten sich genau an Vorgaben der FIFA halten.

Bei dem Verfahren mit der Bezeichnung "GoalRef" kommt ein Ball zum Einsatz, der mit einem Chip ausgestattet ist. Er zeigt auch bei besonders knappen Szenen an, ob der Ball die Torlinie überschritten hat. Ist das der Fall, wird ein Vibrationssignal an eine spezielle Armbanduhr des Schiedrichters übermittelt.

Das zweite System, das sogenannte "Hawk-Eye" ist schon erprobt, zum Beispiel im Tennis. Dabei überwachen Hochgeschwindigkeitskameras den Torraum aus verschiedenen Blickwinkeln und können so die genaue Position des Balls ermitteln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)