23. Oktober 2012

Greenpeace: Strahlenmessungen in Fukushima sind unzuverlässig

Das Strahlenrisiko für die Bevölkerung in Fukushima wird offenbar systematisch als zu niedrig angegeben.

Wie die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" kritisiert, sind die offiziellen Messungen rund um die havarierte Atomanlage "zutiefst unzuverlässig". Eigene Messungen hätten ergeben, dass entgegen der staatlichen Darstellung, die Strahlungswerte in machen Gebieten immer noch erheblich anstiegen. In Wohngebieten sei teilweise der zulässige Höchstwert 13-fach überschritten worden.

Greenpeace glaubt nicht, dass die Region in einigen Jahren vom Strahlenrisikio befreit sein wird. Die japanische Regierung spiele das Risiko herunter und mache den Menschen falsche Hoffnungen.

Im März 2011 hatte es in dem Kernkraftwerk nach einem schweren Erdbeben mit anschließendem Tsunami zahlreiche Explosionen gegeben. Die Reaktorkerne mussten mit Meereswasser gekühlt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)