24. Oktober 2012
Sie gehören nicht unbedingt zu den Akteuren, die für ihr großes Engagement im Umweltschutz bekannt sind.
Aber die Bundeswehr hat jetzt eine Studie über die Folgen des Klimawandels verfasst. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitiert aus diesen bislang unveröffentlichten Daten. Darin werden Szenarien bis in das Jahr 2040 durchgespielt, die sich mit den Folgen des Klimawandels für den Frieden besonders in Nordafrika und im Nahen Osten beschäftigen. Denn nach Meinung der Sicherheitsexperten gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Wetterextremen und Ländern im Umbruch. Der Klimawandel werde in diesen Regionen für massive Instabilität sorgen, sollte sich der "Arabische Frühling", mit seinen angestoßenen demokratischen Reformen, nicht als dauerhaft erweisen. Zugleich heben die Autoren hervor, dass häufige Wetterextreme genau diesen Weg der Demokratisierung behindern könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)