24. Oktober 2012

Der Hashtag #FirstWorldProblems wird mit realen Problemen konfrontiert

"Mein Haus ist so groß, dass ich zwei W-Lan-Router brauche. Ich hasse es." - "Mein iPhone-Ladekabel ist zu kurz, es reicht nicht bis an mein Bett. Verdammt!"

So oder ähnlich klingen die Probleme, über die sich die User unter dem Hashtag #FirstWorldProblems ironisch beklagen. Eine Non-Profit-Organisation will nun diese eher nichtigen Sorgen mit den drängenden Problemen der Gegenwart konfrontieren. Sie hat diese Sprüche nun in einem Video aufgegriffen und mit Bildern von Menschen aus Haiti unterlegt. Sie wollen damit für eine Kampapagne für sauberes Wasser werben, da nach ihren Angaben pro Tag 6.500 Menschen durch Keime im Trinkwasser sterben. Darüber berichtet CNN.

Haiti, das vor zwei Jahren von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde, gilt als das ärmste Land in der Karibik bzw. in Mittelamerika.

Eine Sammlung der #FirstWorldProblems unter anderem hier

Der Link zum Video ist hier

Der Bericht von CNN

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)