24. Oktober 2012

Koalas und ihre Ahnen sind sich ähnlicher als gedacht

Die Koalas haben die Wissenschaftler überrascht.

Denn nach den Erkenntnissen eines internationalen Forscherteams besitzen die Beuteltiere nur eine geringe genetische Variabilität. Das ist normalerweise ein Zeichen für Inzucht - und dafür, dass sich der Tierbestand verringert. Bei Koalas allerdings ist diese Eigenschaft für die vergangenen 120 Jahre nachweisbar. Und: Selbst weit voneinander entfernt lebende Tiere waren sich, was ihr Erbgut betrifft, schon damals sehr ähnlich.

Die Wissenschaftler hatten die DNA heutiger Koalas mit entsprechenden Proben aus dem Museum verglichen. Sie fanden in einer normalerweise sehr variablen Region nur vier verschiedene Typen, die damals wie heute bei den Tieren vorkommen.

Als Konsequenz, so heißt es im Fachartikel bei "BMC Genetics", könnten die Koalas anfälliger für die Folgen des Klimawandels oder bestimmter Krankheiten sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)