24. Oktober 2012
Diese Satelliten arbeiten wie Röntenaugen für die Erde.
Das berichtet das Geoforschungszentrum Potsdam und schreibt über zwei Satellitenmissionen, CHAMP und GRACE. Mit ihrer Hilfe konnten sie feststellen, dass Massenumlagerungen im flüssigen äußeren Erdkern zu einer Änderungen des Erdmagnetfeldes führen können.
Denn das Erdmagnetfeld wird durch flüssiges Eisen im Erdkern erzeugt. Schwankungen in Messdaten des Erdmagnetfeldes in bestimmten Weltregionen könnten somit Auskunft über Veränderungen weit unter der Eroberfläche dort geben. Bisher ging man davon aus, dass diese Veränderungen im Erdkern nicht groß genug sind, um messbar zu sein.
Das Erdmagnetfeld schützt uns vor der kosmischen Partikelstrahlung. Das Ergebnis stellte eine deutsch-französische Forschergruppe im Fachmagazin "PNaS" vor. Sie hatten sich auf das Gebiet zwischen Atlantischem und Indischem Ozean konzentriert, denn hier waren die ermittelten Strömungsflüsse am größten.
doi: 10.1073/pnas.1207346109
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)