24. Oktober 2012
Wenn der Strom ausfällt, nützen auch die besten Kontrollsysteme nichts.
Das hat die Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima gezeigt. Forscher der Universität von Pennsylvania haben deshalb einen Sensor entwickelt, der auch ohne Strom vor einer Kernschmelze warnen soll. Den Angaben zufolge wird dabei Wärme in hörbaren Schall umgewandelt. Wenn also die Brennstäbe in einem Reaktor zu überhitzen drohen, reagiert der Sensor mit einem lautem Pfeifen.
Die Forscher glauben, dass es mit diesem Sensor möglich wird, einen Super-GAU auch dann noch zu verhindern, wenn alle herkömmlichen Warnsysteme versagt haben. Bisher gibt es aber nur einen Prototypen des Sensors.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)