24. Oktober 2012
Umweltgifte sind für die Menschen in Entwicklungsländern ähnlich gefährlich wie Malaria oder Tuberkulose.
Das geht aus dem neuesten Umweltgifte-Report hervor, den Schutzorganisationen in New York vorgestellt haben. Demnach ist die Gesundheit von 125 Millionen Menschen durch toxische Substanzen wie Blei, Chrom, Asbest und Quecksilber bedroht.
Für den Bericht wurde die Lage in 49 Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen untersucht. Demnach gab es besonders viele Giftstoffquellen in Zentral- und Südamerika, West- und Ostafrika sowie in Indien und Südostasien. Die Gefahr gehe unter anderem von Batterie-Recycling, Blei-Verhüttung, Gerbereien und Textil-Färbereien aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)