25. Oktober 2012
"Oben ohne" im Möbelhaus - so haben Aktivistinnen der Organisation Femen in einer Ikea-Filiale in Hamburg protestiert.
Die Aktion der Gruppe richtete sich gegen den Ikea-Katalog, der im streng muslimischen Saudi-Arabien erschienen war. In der Ausgabe wurden Frauen auf Fotos wegretuschiert. "Ihr könnt uns aus dem Katalog wegschaffen, aber ihr schafft uns nicht aus der Realität", stand auf einem Transparent, das Mitglieder von Femen in dem Hamburger Möbelhaus zeigten. Auf einem anderen war zu lesen: "Allah hat mich sichtbar geschaffen"
Die Femen-Bewegung stammt aus der Ukraine. Die Organisation richtet sich gegen Prostitution, Sextourismus und Belästigung von Frauen. Sie wurde vor allem durch Proteste während der Fußball-EM in der Ukraine bekannt.
Anfang des Monats hatten Femen-Aktivistinnen nackt im Pariser Louvre demonstriert. Mit der Aktion wollten sie eine Frau aus Tunesien unterstützen, die von Polizisten vergewaltigt worden sein soll.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)