25. Oktober 2012
Der Anruf des CSU-Pressesprechers beim "ZDF" schlägt weiter Wellen.
Der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Michael Konken, forderte im "ARD"-Morgenmagazin neue Regeln, um den Einfluss von Politikern auf die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland zu begrenzen.
So könne der Gesetzgeber zum Beispiel vorschreiben, wie viele Politiker in den Rundfunkräten sitzen dürfen. Wörtlich sagte Konken: "Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk meinen die Politiker, ihnen gehört der Sender - weil sie in den Gremien sitzen und dort entscheiden dürfen."
Der CSU-Sprecher Hans Michael Strepp hatte sich am Sonntag beim "ZDF" gemeldet - nach Darstellung des Senders, um einen Bericht über den SPD-Parteitag zu verhindern. Strepp selbst bestreitet die versuchte Einflussnahme.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)