25. Oktober 2012
Schwere schwarze Limousinen statt spritsparender Kleinwagen: So sehen die Dienstwagenflotten vieler Bundesbehörden aus.
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert jetzt, dass die Autos im öffentlichen Dienst immer noch zu viel Kohlendioxid ausstoßen. Die Umweltorganisation hat 20 Bundesbehörden und 19 Unternehmen im Bundesbesitz befragt. Ergebnis: Nur drei davon erfüllen die EU-Zielvorgaben, wonach der CO2-Ausstoß für Autos bei maximal 130 Gramm pro Kilometer liegen soll. Das sind die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und die Unfallkasse des Bundes. Das Umweltbundesamt liegt minimal darüber.
Besonders schlecht schnitt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ab. Die Umwelthilfe kritisiert auch mangelnde Transparenz: Viele Unternehmen und Banken in öffentlicher Hand hätten keine Auskunft über ihre Dienstwagen gegeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)