26. Oktober 2012
Die Behörden sprechen von einem "Massenunglück".
Auf einer abgelegenen indischen Insel im Golf von Bengalen sind etwa 40 Kurzflossen-Grindwale gestrandet. Sie wurden von Fischern gefunden, als sie bereits tot waren. Ein Sprecher erklärte, ein Unglück von dieser Größenordnung sei auf der Inselgruppe der Andamanen bisher noch nie vorgekommen. Es geschehe aber immer wieder, dass Wale die Orientierung verlören und nicht mehr in tiefe Gewässer zurückfänden.
Experten gehen davon aus, dass Wale schon seit ihrer Entstehung vor 60 Millionen Jahren stranden. Das passiert vermutlich dann, wenn ein Tier krank ist oder es Störungen im Meer gibt, zum Beispiel durch starke Winde. Wenn ganze Gruppen sich verirren, hat das häufig mit einer Desorientierung des Leittiers zu tun.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)