26. Oktober 2012
Für die Studenten ist es keine gute Nachricht, dass die Studiengebühren vielerorts wieder abgeschafft sind.
Dieser Meinung ist der Präsident der Hoschschulrektorenkonferenz, Horst Hippler. Er sagte der Zeitung "Die Welt", das Hochschulwesen sei grundsätzlich unterfinanziert. Das Geld werde dringend gebraucht, um die Studienbedingungen zu verbessern.
Im Moment erheben nur noch Niedersachsen und Bayern Studienbeiträge. Hippler meint, Länder ohne Gebühren machten sich etwas vor. Sie seien in den kommenden Jahren nicht mehr in der Lage, die Unis so auszustatten, wie es nötig sei. Hippler findet 500 Euro pro Semester vernünftig. Die könnten ihm zufolge auch später gezahlt werden: Wer erfolgreich studiert habe und gut verdiene, der solle nachträglich einen Beitrag zur Finanzierung seines Studiums leisten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)