26. Oktober 2012
Vielleicht sind sie nicht ganz so süß und saftig wie in Südeuropa - aber dafür haben Aprikosen, die in nördlicheren Regionen gereift sind möglicherweise mehr gesundheitsfördernde Wirkstoffe.
Davon zumindest gehen Agrarwissenschaftler aus Neubrandenburg und Stettin aus. Sie arbeiten an einem Pilotprojekt, um besonders gesunde Lebensmittel herzustellen. Sie sollen viele Antioxidantien und Polyphenole beinhalten. Angeblich gelingt das, wenn die Früchte bei kühleren Temperaturen heranwachsen und langsamer reifen.
In der deutsch-polnischen Grenzregion bauen die Forscher neben Aprikosen auch Wein, japanische Pflaumen und Beeren an. Die gesunden Wirkstoffe seien dann sogar in Blättern, Trieben und Zweigen nachweisbar.
Ende November wollen die Wissenschaftler die Ergebnisse des Projekts Pomerania auf einem internationalen Kongress vorstellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)