26. Oktober 2012

3.400 Jahre alter Haarschmuck entdeckt

Frau trug das Haar gern hochgesteckt - und zwar schon in der Bronzezeit.

Der Beleg dafür befindet sich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Der Leiter der dortigen Restaurierungswerkstatt sagte der "Deutschen Presse-Agentur", man habe eine 3.400 Jahre alte Haarnadel gefunden. Sie stamme aus dem Hügelgrab einer Frau bei Oechlitz im Saalekreis. Die Nadel ist 17 Zentimeter lang. An einem Ende befindet sich ein Kreis, der am Kopf der Trägerin lag. Nach Angaben des Museums waren solche Radnadeln Teil eines Sonnenkultes. Ein Kreuz in dem Kreis symbolisiere die Sonnenstrahlen.

Das Hügelgrab von Oechlitz wurde bereits 2009 geborgen, und zwar komplett als Block. Jetzt wurde es unter Laborbedingungen in Halle geöffnet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)