26. Oktober 2012
200 Jahre lang waren Schriften von Martin Luther eingemauert.
Erst beim Umbau eines Gasthofes im 18. Jahrhundert haben Handwerker die Dokumente zufällig entdeckt. Heute befinden sie sich in einem Sammelband in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale.
Experten haben erst jetzt die Entstehungsgeschichte des Sammelbandes untersucht. Denn in der Bibliothek in Halle befinden sich mehr als 142.000 Werke, die nach und nach analysiert werden. Die Stiftungs-Chefin geht davon aus, dass jemand die Luther-Schrift im 16. Jahrhundert davor retten wollte, dass sie in den Wirren der Reformation vernichtet wird. Wer sie eingemauert hat, ist nicht bekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)