26. Oktober 2012
Raucher in Japaner leben genau so gefährlich wie Raucher in anderen Ländern.
Eine jetzt veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass sich die Lebenserwartung von Japanern durch das Rauchen um etwa zehn Jahre verkürzen kann. Ähnliches hatten Wissenschaftler schon für Großbritannien und die USA herausgefunden. In älteren japanischen Studien war noch von rund vier Jahren die Rede.
Das Risiko hängt den Forschern zufolge vor allem damit zusammen, wie früh jemand mit dem Rauchen anfängt. Die Studie zeigte, dass ältere Generationen in Japan später zu Rauchern wurden als jüngere Jahrgänge. Männer, die vor ihrem 20. Geburtstag anfingen, verloren fast ein Jahrzehnt an Lebenszeit. Mehr als die Hälfte dieser Gruppe stirbt demnach an den Folgen des Rauchens.
Hoffnung gibt es für diejenigen, die rechtzeitig mit dem Rauchen aufhören. Wer sein Laster vor dem 35. Geburtstag aufgibt, vermeidet fast alle Raucher-Risiken.
http://www.bmj.com/content/345/bmj.e7093
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)