27. Oktober 2012

Zeitumstellung - was bringt sie?

In der Nacht auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht - gestellt wird sie übrigens eine Stunde ZURÜCK.

Zum Ende der Sommerzeit hat sich sich der Wirtschaftswissenschaftler Philipp Dees gefragt, was die Zeitumstellung eigentlich bringt. Im Jahr 1979 wurde sie eingeführt, um Strom zu sparen. Die Überlegung war, dass weniger künstliches Licht benötigt wird, wenn es im Sommer länger hell ist.

Dees kommt zu dem Schluss, dass sich diese Annahme nicht bestätigt hat. In Deutschland mache die Beleuchtung weniger als zwei Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Außerdem werde durch die Verschiebungen mehr geheizt. Das gleiche die geringen Einsparungen bei der Beleuchtung aus, so der Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg.

Einen Vorteil gebe es trotzdem. Dadurch, dass es im Sommer länger hell und damit auch länger warm ist, könne man mehr draußen unternehmen.

Link zum Blog: http://blogs.fau.de/news/2012/10/26/was-bringt-die-zeitumstellung-wirklich/

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)