29. Oktober 2012
In Entwicklungsländern wissen viele HIV-Positive nichts von ihrer Infektion. Denn ein Test ist häufig zu teuer.
Britische Forscher wollen das mit einem neuen Verfahren ändern. Sie schreiben im Fachjournal "Nature Nanotechnology" (DOI 10.1038/nnano.2012.186), ihr Test koste nur einen Bruchteil bisheriger Methoden. Außerdem reagiere er zehn Mal empfindlicher und lasse sich möglicherweise auch auf andere Krankheiten anwenden.
Das Verfahren arbeitet mit Nanotechnologie und zeigt das Ergebnis mit roter oder blauer Farbe an. Einfache HIV-Tests mit Speichel konnten das Virus bisher erst anzeigen, wenn es bereits in hoher Konzentration im Blut vorhanden war.
Die Wissenschaftler wollen künftig mit Non-Profit-Organisationen zusammenarbeiten. Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit etwa 34 Millionen Menschen mit HIV infiziert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)