29. Oktober 2012
"Schwarzseher müssen keine Rückforderungen fürchten."
Das verspricht der Justiziar des "Südwestrundfunks", Hermann Eicher, im Bezug auf die anstehende Umstellung des Rundfunkbeitrags. Eicher sagte der Nachrichtenagentur "dapd", die Gebühreneinzugsstelle werde bei neuen Forderungen nur bis zum 01. Januar 2013 zurückgehen. Bisher musste eine Gebühr abhängig von den genutzten Geräten gezahlt werden. Ab Januar 2013 wird der Beitrag pro Wohnung fällig, unabhängig davon, wie viele Menschen dort leben. Bei WGs muss momentan noch jeder einzeln zahlen. Für die Umstellung darf die GEZ ihre Informationen einmalig mit dem Datenbestand der Einwohnermeldeämter abgleichen.
Bei denjenigen, die bisher schon Gebühren gezahlt haben, wird sich laut Einschätzung der GEZ für etwa 10 Prozent etwas ändern. So sind künftig Behinderte nicht mehr prinzipiell von den Zahlungen befreit. Eicher kündigte deshalb an, man werde die Angebote für behinderte Zuschauer und Hörer verbessern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)