30. Oktober 2012
Mit dem Stipendium will Dresden zeigen, dass es weltoffen und tolerant ist.
Erstmals wurde jetzt das Marwa el-Sherbini-Stipendium vergeben. Es erinnert an eine vor gut drei Jahren in Dresden ermordete Ägypterin. Sie war in die Stadt gekommen, weil ihr Ehemann am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik promovierte. Die 31-Jährige wurde während einer Gerichtsverhandlung erstochen. Das Motiv des Täters war Fremdenhass.
Um an den Fall zu erinnern, stifteten Dresden und das Land Sachsen ein Stipendium. Als erste erhielt es nun die Masterstudentin Hiba Omari aus Jordanien. Voraussetzung sind hervorragende Leistungen und interkulturelles Engagement.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)