30. Oktober 2012
Auch die Elefanten sind mittlerweile Flüchtlinge.
Die Naturschutzbehörde von Uganda berichtet über eine zunehmende Anzahl von Elefanten, die aus dem benachbarten Kongo kommen. Die Tiere seien auf der Flucht vor dem Krieg im Osten des Landes, hieß es. Allein im Queen-Elisabeth-Nationalpark in Uganda sei ihre Zahl in diesem Jahr von 500 auf etwa 1.200 gestiegen. Ähnlich sei es bei den Antilopen. Sorgen machen den Tierschützern dagegen die Berggorillas. Die scheinen nämlich trotz der anhaltenden Gewalt in der Region nicht an Flucht zu denken. Mehrere Leittiere sind bereits ins Kreuzfeuer gekommen und getötet worden.
Im Osten Kongos kämpfen Regierungstruppen gegen die Milizen eines Warlords. Dabei kommt es immer wieder auch zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung. Die Auseinandersetzungen sind eine Folge des Völkermords in Ruanda vor 18 Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)