30. Oktober 2012
Barack Obama wird's.
Da ist sich der Kommunikationswissenschaftler Andreas Grafe von der Universität München ganz sicher. Er hat in den USA eine Art der Wahlprognose kennengelernt, die er laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" auch in Deutschland etablieren möchte. Das Portal Pollyvote kombiniert mehr als 20 Modelle. Online-Umfragen und Wetten werden eingespeist - genauso wie die Wirtschaftslage und die Popularität des Amtsinhabers. Außerdem befragt Pollyvote Politikexperten. Und auch die äußere Erscheinung der Kandidaten fließt ein.
Graefe zufolge ist diese kombinierte Methode zuverlässiger als jede andere Prognose. 27 von 29 Wahlausgängen habe sie korrekt hervorgesagt - bei der letzten US-Präsidentschaftswahl wich das tatsächliche Ergebnis nur 0,7 Prozentpunkte von der Prognose ab. Und bei der kommenden Wahl sieht Pollyvote Obama vorne - allerdings nur um 1,78 Prozentpunkte.
http://pollyvote.forecastingprinciples.com/index.php/pollyvote-2012.html
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)