31. Oktober 2012
Die Schweiz ist eine Insel - eine Preisinsel.
Das meinen zumindest die Initiatoren einer Internet-Plattform, die Schweizer Preise für Gebrauchsgüter mit denen in den Nachbarländern vergleicht. Ergebnis: Viele Produkte kosten in der Eidgenossenschaft 15 bis 50 Prozent mehr. Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, sollen die Preise alle sechs Monate aktualisiert werden, der Wechselkurs wird täglich angepasst.
Den Initiatoren der Seite geht es aber laut "NZZ" nicht in erster Linie darum, die Verbraucher zum Einkaufstourismus zu verführen. Sie wollen damit vielmehr Druck auf den Schweizer Handel ausüben, seine Preise zu senken.
Das Projekt wird finanziell vom Staat unterstützt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)