31. Oktober 2012

Forschungsförderung: Laut Studie in der EU zu ineffektiv

Die Forschungsförderung in der EU ist ineffektiv.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Die Autoren machen vor allem Vorschläge, wie es besser laufen könnte:

Ein Punkt ist demnach die derzeit gängige Förderpraxis, wonach einmal bewilligtes Geld auch ausbezahlt wird. Diese Praxis der Einmalzahlung sollte den Forschern zufolge generell beendet werden. Statt dessen könnten die Fördergelder stufenweise freigegeben werden. Dann könnten bei der Einstellung von nicht erfolgreichen Projekten die Mittel auf andere Vorhaben verteilt werden.

Auch Unternehmen sollen aus Sicht der Forscher in die Pflicht genommen werden: Für diese sollen Etappenziele formuliert und regelmäßig evaluiert werden, um zu prüfen, ob sie die weitere staatliche Unterstützung verdienen.

Die Vorschläge beruhen auf Daten aus mehr als 1.400 Unternehmen, die im Zeitraum von 2007 bis 2009 Produktinnovationen hervorgebracht haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)