31. Oktober 2012
In Kambodscha, Thailand und Birma sind sie schon verbreitet.
Nun bedrohen medikamentenresistente Malaria-Erreger auch Afrika. Davor hat der Direktor für weltweite Gesundheit der Universität von Kalifornien auf einer Konferenz in Australien gewarnt.
Nach seinen Worten waren die internationalen Anstrengungen im Kampf gegen die Tropenkrankheit zwar nicht umsonst. Die Ausbreitung resistenter Malaria-Formen schreite inzwischen langsamer voran. Gestoppt sei sie aber nicht.
Resistente Malaria-Erreger wurden erstmals vor acht Jahren im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha entdeckt. Sie sind gegen den hauptsächlich eingesetzten Wirkstoff Artemisinin immun. Sie können mit Kombinationen aus anderen Wirkstoffen behandelt werden, die Heilung dauert aber länger.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)