1. November 2012
Sie lassen sich über hunderte Kilometer steuern, doch die Informationen, die sie senden, können leicht abgehört werden.
Wie die Internetseite "Wired" berichtet, sind 30 bis 50 Prozent der Übertragungsdaten von Drohnen, die das US-amerikanische Militär verwendet, nicht abhörsicher. Laut der Netzexperten sei es mit wenig Equipment und Wissen möglich, an die Informationen zu gelangen. Die Drohnen empfangen in der Regel ihre Befehle per Satellit und über weite Entfernungen - dieser Weg ist verschlüsselt und weitgehend sicher. Aber mit den Truppen vor Ort wird per Radiosignal kommuniziert und dieser Kanal ist angreifbar. Dem US-Militär sei die Sicherheitslücke bekannt, spätestens seit vor vier Jahren auf den Rechnern mutmaßlicher irakischer Kämpfer Videomaterial einer US-Drohne gefunden wurde. Mit einer Software für nur 26 US-Dollar hatten sie das Radiosignal gehackt. Das US-Militär will nun finanzielle Mittel verwenden, um die Drohnen sicherer zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)