1. November 2012
Mittlerweile gibt es für fast alles eine Smartphone-App.
Jetzt kommt eine für Bluter dazu. Mit der von Wirtschaftsinformatikern der Universität Marburg entwickelten App können die Patienten Daten zu ihrer Krankheit einspeisen und an den behandelnden Arzt weitergeben. Ungewöhnliche Daten lösen dann einen Alarm aus und es kann schnell geholfen werden.
Bei der Bluterkrankheit, auch Hämophilie genannt, fehlt ein wichtiger Stoff zur Gerinnung von Blut. Verletzt sich derjenige, besteht die Gefahr, dass er verblutet. Betroffen sind in der Regel Männer, da es sich um ein defektes X-Chromosom handelt. Männer haben davon bekanntermaßen nur eines, es kann also nicht durch ein gesundes ausgeglichen werden.
Die neue App wollen die Forscher Mitte November auf der Messe Medica in Düsseldorf vorstellen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)