1. November 2012

Weltraumschrott zwingt ISS zu Ausweichmanöver

Das kommt davon, wenn man überall Schrott herumfliegen lässt.

Weil unvorhergesehen Weltraumschrott heranraste, musste die Internationale Raumstation ISS mit einem außerplanmäßigen Manöver ausweichen. Wie das Kontrollzentrum in der Nähe von Moskau mitteilte, aktivierte die Crew den Düsenantrieb eines russischen Frachters. Damit sei die Flugbahn der Station um rund 500 Meter angehoben worden. Der Schrott stammt von einem US-Satelliten.

Die Raumstation muss immer wieder Trümmern aufgegebener Satelliten ausweichen. Dabei rasen Tausende Splitter mit Geschwindigkeiten von bis zu 28.000 km/h durch den Weltraum.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)